| Regionalliga: Hansa 2 bleibt einziger Verfolger von Hamm |
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| Geschrieben von: Olaf Heinzel |
| Montag, den 01. März 2010 um 12:16 Uhr |
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7. Runde: Wattenscheid 3 mit 5,5:2,5 bezwungen
Gut erholt von der Niederlage in der 6. Runde gegen Tabellenführer Hamm zeigte sich gestern die 2. Vertretung des SC Hansa Dortmund. In angenehm lockerer Atmosphäre konnten wir ohne Probleme gegen die ersatzgeschwächte 3. Mannschaft des Bundesligisten aus Wattenscheid 2 Punkte erobern. Nach etwas mehr als 1 Stunde Spielzeit gab es die erste Punkteteilung. Thomas Rumpf bekam mit Schwarz nach 11 Zügen ein Remisangebot vom "Ersatz-Ersatzmannschaftsführer" Gerd Schmedders (Mannschaftsführer Ulf Gohla musste in der Bundesligamannschaft aushelfen und der Ersatzmannschaftsführer Stefan Schlange Wattenscheid 2 in der 2. Bundesliga.). Thomas nahm an und schickte Schmedders damit in die Küche um die Kaffeeversorgung zu sichern. Insbesondere bei den Auswärtskämpfen realisiert man, welchen Service Wilfried Werner Jentzsch bei Hansa in der Versorgung der Spieler leistet! Frank Karger bekam ebenfalls ein Remisangebot. Aber da ja schon ein Wattenscheider Küchendienst schob, spielte Frank weiter. Pünktlich zur Kaffeezeit, Sonntag 15:30 Uhr, gab es den ersten Sieg für uns.Ralf Kotter fegte den Topscorer der vergangenen Regionalligasaison, Andreas Nigl, vom Brett. Viel kann man zu der Partie nicht sagen, weil ein Kampf quasi nicht stattfand! Kurz danach remisierte Volker Remmler an Brett 8. Er erzielte mit Schwarz schnell eine bequeme Stellung und brauchte beim Blick auf die anderen Bretter kein Risiko einzugehen. 2 Stunden später musste dann der Topscorer der aktuellen Regionalligasaison, der Wattenscheider Peter Köhn, am Spitzenbrett die Segel streichen. Denn Oleg Eismont findet sukzessive zu seiner alten Stärke zurück. In einer überlegen geführten Partie gab Peter Köhn (bisher 5,5 aus 6 an Brett 1) mit den Worten auf: „Mach doch ´mal einen Zug für mich!“. Oleg spielte aus meiner Sicht einfach eine phantastische Partie. Er verbesserte Zug um Zug durch Ausnutzen der gegnerischen Felderschwächen und des zentral postierten Königs seine Stellung. Einfach nur schön anzusehen! Zeitgleich musste leider unser bester Punktesammler, Frank Karger (jetzt immer noch 5 aus 7!), aufgeben. Aber als sehr guter Mannschaftsspieler weiß man auch, wann man nicht zwingend punkten muss! Das 4-2 besorgte dann unser Mannschaftsführer, Deto Bischof. Er spielte eine hervorragende Mannschaftskampfpartie, vgl. auch den früheren Beitrag von Sergey Kasparov. Deto hatte stets leichten Vorteil. Und dies nicht nur auf dem Brett, sondern auch auf der Uhr! In der Zeitnotphase wehrte er das Verzweiflungsopfer seines Gegners souverän ab und verwertete den materiellen Vorteil danach schnell und zügig. Brave, Deto. Insbesondere Dein Zeitmanagement überzeugte dieses Mal! Den Sieg sicherte schließlich Michael Babar. Er spielte fast wie immer: eine ruhige Positionspartie mit leicht besserer Stellung. Nach 5 bis 6 Stunden Spielzeit sah sein Vorteil gewinnträchtig aus. Diesma war es eben nur fast wie immer, denn sein Gegner konnte dem Druck standhalten. Wahrscheinlich war die Remisbreite in der Partie nie überschritten, aber war Michael für eine Mannschaft immer ein beruhigender Pol! Den Schlusspunkt durfte ich selbst setzen. Obwohl Ralf Schlehöfer und ich beide aus der Jugend von Mülheim-Heißen stammen und später auch in einer Mannschaft für Wattenscheid in der Bundesliga gespielt haben, war es unser erstes Duell in einer Turnierpartie. Und dies nach fast 30 Jahren! Beim gemeinsamen Abendessen erfuhren wir dann, dass Kamen in Borbeck verloren hat und wir nun der einzige Verfolger von Königsspringer Hamm sind, die 2 Runden vor Schluss 2 Punkte Vorsprung haben. Wir selbst aber müssen erst einmal in 14 Tagen unsere Aufgabe gegen den Tabellendritten Essen-Überruhr lösen. Dies wird schwierig genug! |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. März 2010 um 14:03 Uhr |