2. Schach-Bundesliga: Hansa siegt - aber Aufstieg rückt weiter weg
Gegen den Tabellenletzten der zweiten Schach-Bundesliga hat der SC Hansa Dortmund in seinem dritten Auswärtsspiel dieser Saison den erwarteten doppelten Punktgewinn errungen. Und dennoch schwinden die Aufstiegshoffnungen ein wenig, da auch die Konkurrenz punktete. Hansa bleibt auf Platz vier.
Der Godesberger Schachklub 1929 war zunächst ebenbürtiger Gegner. Das 5,5:2,5 der Hanseaten ist Resultat kämpferischer Leistung. Nach einem Remis des Großmeisters Hedinn Steingrimsson legte Fide-Meister Hans Werner Ackermann den Grundstein für den Erfolg. Er besiegte nach Unentschieden durch Thomas Henrichs und Frank Karger den in Dortmund wohnenden Jens Luetke. Als Olaf Wegeners Gegner die Zeit überschritt, schien die Partie bereits gewonnen. Großmeister Sergey Kasparov wirkte am ersten Brett souverän, seinem Kontrahenten gelang zum Schluss ein unerwartetes Remis.
Auch der Internationale Meister Bernd Kohlweyer und Vyacheslav Klyuner bewiesen Kampfgeist. Kohlweyer fuhr einen vollen Punkt ein, obwohl seine Niederlage schon besiegelt schien. Gegen die Niederlage in einem Mannschaftskampf stemmte sich auch Vyacheslav Klyuner. Trotz Materialvorteils seines Gegners erreichte er eine Punkteteilung.
Bei den Internationalen belgischen Schachmeisterschaften konnte Talent Tanguy Ringoir gewinnen. Ringoir ist mit 15 Jahren der jüngste Spieler, der jemals in Belgien Internationaler Schachmeister geworden ist.
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